

Irène Marti Anliker, Pflegefachfrau, Mutter, Politikerin
Ich mag:
Zufriedene Pflegefachleute, mein rotes Velo, Windräder, Solarpanels, Solidarität, Mohn und andere Blumen, zeitgenössische Kunst, Skandinavien, Bücher. Ganz besonders mag ich meine Familie.
Ich mag nicht:
Pflegenotstand, Atomkraft, Ellbogenmentalität Gewinnmaximierung, Fremdenfeindlichkeit, Geranien, Betonköpfe
Irène Marti Anliker wurde am 05.06.1958 in Bern geboren. Nach der obligatorischen Schulzeit absolvierte sie eine Lehre als Biologielaborantin. Anschliessend liess sie sich zur Pflegefachfrau ausbilden und arbeitete auf verschiedenen Abteilungen in bernischen Spitälern. Später folgten Weiterbildungen wie die Höhere Fachausbildung I in Pflege, die Ausbildung zur Lehrerin für Krankenpflege am WEG in Aarau, ein Nachdiplomstudium in Gerontologie, welches sie mit der Arbeit "Hoffnung mit Trauerflor, Alterssicht, Altersbilder, Alterstheorien" abschloss. | mehr.... Seit 2011 absolviert sie den Masterstudiengang an der Hochschule Luzern MAS Management im Sozial- und Gesundheitsbereich
Irène Marti Anliker unterrichtete viele Jahre an der Schule für Gesundheits- und Krankenpflege Lindenhof Bern, vor allem in den Bereichen Altern, Pflege von alten Menschen, Ethik, Berufs- und Gesundheitspolitik. Alle Pflegeschulen im Kanton Bern wurden 2007 zusammengeschlossen in das Berner Bildungszentrum Pflege. Heute arbeitet sie als stellvertretenden Leiterin des Fachbereich Weiterbildung am BZ Pflege.
Zentraler Dreh- und Angelpunkt im Leben, ist für Irène Marti Anliker die Familie. Sie ist glücklich, Mutter von zwei Söhnen sein zu dürfen. Seit 1989 ist Irène Marti Anliker mit Peter Anliker verheiratet. Die Eltern teilen die Familien- und die Erwerbsarbeit je hälftig.
Politik aus Leidenschaft
Irène Marti Anliker ist ein durch und durch politischer Mensch. Seit dem 17. Altersjahr ist sie aktiv dabei, hat sich an unzähligen Unterschriftensammlungen, Abstimmungskämpfen, Demonstrationen beteiligt und leistet Partei- und Parlamentsarbeit. Schon im 2. Laborlehrjahr wurde sie Gewerkschaftsmitglied beim VPOD, kurze Zeit später folgte der Beitritt zu den JungsozialistInnen (JUSO). In den 80er Jahren war sie Co-Präsidentin der JUSO Schweiz und Mitglied der Geschäftsleitung der SPS.
Seit 1980 ist Irène Marti Anliker Mitglied der Sozialdemokratischen Partei. Es waren und sind die Grundsätze, die Prinzipien der SP, welche Triebfedern für ihr Engagement sind: soziale Gerechtigkeit, Solidarität, Gleichstellung. Irène Marti Anliker ist fest verankert in der SP Sektion Bümpliz / Bethlehem und in der SP der Stadt Bern. Seit den 80er Jahren nimmt sie regelmässig an den städtischen Delegiertenversammlungen teil, 2001 -2003 war sie Co-Präsidentin der SP der Stadt Bern.
Irène Marti Anliker ist Parlamentarierin:
1990 - 2002 war sie Mitglied des Stadtrates der Stadt Bern, arbeitete in verschiedenen Kommissionen mit und präsidierte die SP-Fraktion 5 Jahre lang.
2002 wurde sie in den Grossen Rat gewählt und hat sich dort vor allem mit Gesundheits- und Sozialpolitik, mit bildungspolitischen Fragen rund um die Gesundheitsberufe, mit Asylpolitik und der Rechtsextremismusthematik beschäftigt. 2005 war sie Mitglied der Parlamentarischen Untersuchungskommission (PUK) zu den Vorkommnissen rund um die Bernische LehrerInnenversicherungskasse (BLVK).
Von 2003 bis 2010 war Irène Marti Anliker Präsidentin der SP des Kantons Bern.
Zum ersten Mal in der Geschichte der SP des Kanton Bern wurde das Präsidium in dieser Zeit von einer Frau geführt. Die SP hat dank vielen mutigen und beharrlichen Genossinnen eine lange erfolgreiche Geschichte in Sachen Gleichstellung von Mann und Frau, und diese Geschichte ist noch nicht abgeschlossen. Nach wie vor leben wir in einer patriarchal geprägten Gesellschaft, an der tatsächliche Gleichstellung von Mann und Frau muss gearbeitet, dafür muss gekämpft werden. Irène Marti Anliker ist zutiefst überzeugt, dass es prioritäre Aufgabe der SP ist, sich dafür einzusetzen. Die SP des Kantons Bern hat beispielsweise einen Leitfaden für geschlechtergerechte Politik verfasst. | mehr...
Die SP Schweiz hat im August 2006 einen Masterplan für die Gleichstellung. Es geht um Chancengleichheit in den Bereichen Politik, Wirtschaft/Erwerbsleben, Bildung, Gesellschaft und Recht. | mehr...
Zum Leben einer Politikerin gehören vielfältigste Tätigkeiten, Auftritte, Aufgaben, beispielsweise das Halten einer 1. Augustrede
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